Im
Namen Gottes
Name:
Muhammad
Titel: Al Mustafa
Beiname: Abu-l-Qasim
Name des Vaters: Abdullah ibn Abdul-Muttalib
Name der Mutter: Amina bint Wahb
Geburtstag: Freitag, 17. Rabi-al-awwal, im Jahr des Elefanten (570 n.
Chr.), Mekka.
Sterbetag: Montag, 28. Safar, 11 n. H. (632 n. Chr.), im Alter von 63
Jahren, in Medina, er wurde in seinem Haus in der Moschee in Medina begraben.
Adam
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Nuh
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Ibrahim
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/\
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Ismail |
Ishaak
(Isaak) |
(Der
Freide Gottes sei mit Ihnen allen)
Die Mutter des
Propheten hatte sich auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet. Kurz zuvor erfüllte
plötzlich ein helles Licht das ganze Zimmer. Vier leuchtende Frauen, ganz
in Weiß gekleidet, traten in das Zimmer und verbreiteten den Duft von
Jasmin. In ihren Händen hielten sie Gläser, die voll mit
wohlschmeckendem Nektar aus dem Paradies waren. Amina blickte erstaunt zu ihnen
auf und war so verwundert, dass sie kein Wort herausbrachte. Die vier Frauen
nahmen neben ihrem Bett Platz. Ein freundliches Lächeln breitete sich auf
den Lippen von Hz. Amina aus. Eine der Frauen sagte: "Amina! Sei nicht
besorgt. Wir sind gekommen, um Dir zu helfen." In diesem Moment flogen
Abertausende Engel über die Stadt Mekka hinweg, so dass man den Klang ihrer Flügel
hören konnte. Das Kind Hz. Aminas wurde geboren und ihre Augen füllten
sich infolge ihrer tiefsten Erregung mit Tränen. Man konnte den Klang der
Freudenrufe der Engel am Himmel hören. Die ersten Sonnenstrahlen kamen
hinter den Bergen im Osten hervor und bestrahlten die Häuser aus Lehm.
Nachdem Abdul Muttalib die Nachricht von der Geburt seines Enkels vernommen
hatte, eilte er sofort in das Haus von Amina. Sobald sie ihren Schwiegervater
sah, erinnerte sie sich an die Gestalt ihres eigenen Mannes, der kurz zuvor
gestorben war.
Ein starker Schmerz quälte
ihr Herz und ihre Augen füllten sich neuerlich mit Tränen. Überglücklich
über die Geburt gratulierte Abdul Muttalib Hz. Amina. Da lächelte sie ihn
zufrieden an, wickelte ihr Kind in ein weißes Tuch und legte es in die Hände
ihres Schwiegervaters. Der Großvater war innerlich so ergriffen, dass er
seine Augen kaum vom Antlitz seines Enkels abzuwenden in der Lage war. Er küsste
die kleinen Hände des Neugeborenen, der ihn bereits lieblich anlächelte.
Am 7. Tag nach der Geburt schlachtete Abdul Muttalib ein Schaf und im Kreise der
Gäste, die er zum Mittagessen eingeladen hatte, wählte er den Namen Muhammad
für seinen Enkel aus.
Viele Zeichen und
Wunder hat es zur Zeit der Geburt von Hz. Muhammad gegeben, die die Großartigkeit
und Bedeutung dieses Kindes unterstrichen.
Hz. Aminas
Schwangerschaft war nicht sichtbar und während der Geburt gab es kein Blut,
keinen Schleim und kein Fruchtwasser. Als der Prophet auf die Welt kam, war er
bereits beschnitten und die Nabelschnur schon durchtrennt.
Bei der Geburt wurde
die Welt heller als jemals zuvor. Nach der Geburt legte der Prophet beide Hände
auf die Erde und machte ein Sadschda. Dann hob er den Kopf und sagte: Allahu
akbar, la ilaha illallah, ana rasulullah.
Der schiitische
Geschichtsschreiber Ibn Waseh (gest. 292 n. H.) berichtet, dass an diesem Tag
der Schaitan mit Steinen beworfen worden sei und er seit diesem Tag nicht mehr
zum Himmel fliegen durfte. Unzählige Sternschnuppen waren am Himmel zu
beobachten. Ein Erdbeben erschütterte fast die ganze Welt. In Scham (Syrien und
Irak) war es so stark, dass viele christliche Gebetshäuser beschädigt
wurden. Viele Traumdeuter, Magier und Wahrsager haben ihren Verstand verloren
und sind verrückt geworden.
Neue Sterne entstanden
am Himmel. Der Fluß Tigris trat über die Ufer, viele Dörfer wurden
überschwemmt. Der Palast des Königs von Persien (Kasra) in der Nähe
von Samarra wurde überflutet und von einem Erdbeben beschädigt; alle 14
Wehrtürme fielen herunter. Eine besonders dicke und hohe Mauer des Königspalastes
bekam einen großen Riss. In Persien, in dem von den Zoroastriern das Feuer
angebetet wurde, erlöschte plötzlich eine 1000 Jahre alte Feuerstelle.
Ein Gelehrter im Iran hatte einen außergewöhnlichen Traum. Er sah,
dass Pferde von wilden arabischen Kamelen gezogen wurden.
Der König
Scherwan Kasra wollte die Deutung dieses Traumes. Schließlich fand er
einen Traumdeuter namens Sadih, der in Syrien lebte.Dieser hatte außer dem
Kopf keine Knochen und Gelenke. Sein Mund war fast in seiner Brust, da sein Hals
fehlte. Auf dem Sterbebett sagte er: Es ist eine sehr große Persönlichkeit
ist in diese Welt gekommen. 14 Könige werden nach Scherwan kommen. Dann
werden sie ihr Land verlieren (Diese Könige herrschten, bis die Muslime ins
Land kamen).