Prophet Muhammad (s.) sagte: „Wer Hasan (a.) und Husain (a.) liebt, den liebe auch ich, und wen ich liebe, den liebt auch ALLAH, un

wen immer ALLAH liebt, den wird er ins Paradies eintreten lassen. Wer sie aber hasst, den hasse auch ich, und wen ich hasse, den hasst auch ALLAH, den lässt Er ewig im Feuer weilen.“ 

Wer ist Hussain? Hussain wurde 624 n.Chr. in der Familie der Tochter des Propheten Muhammad geboren. Diese Familie steht für Werte wie Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Grosszügigkeit. Hussain war bekannt für sein Mitgefühl, seine Demut, seine Tapferkeit und Standhaftigkeit. Darüber hinaus war er auch ein Beispiel dafür, wenn es darum ging die Religion seines Grossvaters zu praktizieren. Deshalb fühlten die Menschen sich zu ihm hingezogen. Er stand darüber hinaus auch für Werte wie Integrität und Gleichwertigkeit. Zu seiner Zeit traten Tyrannen auf und bezeichneten sich als Nachfolger des Propheten Muhammad, was dazu führte, dass das Kalifat in Verruf geriet. Die Moralvorstellungen und Rechte der islamischen Gesellschaft drohten unter der Herrschaft Yazids, dem Tyrannen zur Zeit von Hussein, zu verfallen. Hussain sah, wie die Menschen der damaligen Gesellschaft ihrer grundlegenden Menschenrechte beraubt wurden und entschloss sich, ein deutliches Zeichen zu setzen. Als der Tyrann Yazid im Jahre 680 Hussains Gefolgschaft einforderte, verweigerte Hussain, diese zu leisten. Yazid gab den Befehl Hussain zu töten, worauf dieser sich von Medina nach Mekka begab. Als er jedoch erkannte, dass sein Leben in Mekka bei der Kaaba, dem heiligsten Ort der Muslime, an dem jegliches Menschenleben geschützt ist, in Gefahr geriet, machte er sich nach Kufa, im heutigen Irak auf. Er wurde dort mit seinen 72 Gefolgsleuten von einem Heer von 30‘000 Soldaten umstellt und an der Weiterreise gehindert. Am 10 Tag von Muharram (1. Monat des arabischen Kalenders) des Jahres 61 nach der Auswanderung (680 n. Chr.), eröffnete das übermächtige Heer von Yazid die Schlacht, in deren Verlauf alle Gefolgsleute Hussains den Tod fanden. Dabei war das Heer von Yazid so unbarmherzig und verschonte nicht einmal den 6 Monate alten Sohn Hussains, der am Verdursten war, sondern töteten ihn vor den Augen seines Vaters mit einem Pfeil.  

Seit dem ist Imam Hussain nicht nur für uns das Inbild von Freiheit, Freiheitsliebe, Gerechtigkeit und dem Einsatz für gesellschaftliche Sicherheit. Seit mehr als 1300 Jahren trauern wir aus Anlass dieses tragischen Ereignisses und tun unseren Schmerz in den Trauerfeierlichkeiten um Imam Hussain kund.

Leider kennen die Muslime das Phänomen des Terrorismus viel länger als die Europäer, nach dem Tod vom Propheten Mohammed wurden seine Familie und die Anhänger seiner Nachkommen zu tausenden ermordet bis hin zur Heutigen Zeit, wenn sie nach Jemen schauen ist dies genau dieser Fall. Wir die Shiiten verabscheuen den IS «Deash» über alles, den Sie selbst sind die meisten Opfer solcher Terroristen seit über 1400 Jahren.

 

 

 

 

 

 

„In einer fernen Zeit wird der tragische Vorfall des Todes von Hussain das Mitgefühl des kaltherzigsten Lesers erwecken.“ 

Edward Gibbon (englischer Historiker und Parlamentarier, 1737-1794) 

 

„Sie zeigten, dass numerische Überlegenheit nicht zählt wenn es um Wahrheit und Falschheit geht. Ich bewundere den Sieg von Hussain trotz seiner Unterlegenheit.“ 

Thomas Carlyle (schottischer Essayist und Historiker, 1795-1881) 

 

Als Mahatma Gandhi gefragt wurde, warum er 72 Gefährten auf seinem Salzmarsch für die Freiheit Indiens mitnahm, antwortete er: "Ich nahm 72 mit, da Hussain ibn Ali 72 mitnahm und genauso wie seine 72 ewig sind, will ich, dass meine 72 ewig werden.

 

„Ich lernte von Hussain, wie man ein Sieger sein kann, obwohl man ungerecht behandelt wird.” 

Mahatma Ghandi (indischer Morallehrer, Asket und Pazifist, 1896-1948) 

 

“Das Opfer von Imam Hussain ist nicht auf ein Land oder eine Nation beschränkt. Es ist der erbliche Zustand der Brüderlichkeit der gesamten Menschheit.“ Dr. Rajendra Prasad (1. Präsident Indiens, 1884-1963) 

 

„Lasst die Menschheit erwachen und jede Gesellschaft wird Hussain als ihren eigenen beanspruchen.“  

Josh Malihabadi (indisch-pakistanischer Dichter, 1894-1982) 

 

Wenn Hussain von uns wäre, würden wir überall auf der Erde ein Banner für ihn hissen und in jedem Land Reden über ihn halten und unter den Namen Hussain alle zum Christentum einladen“  

Antoine Barra (syrisch Christlicher Schriftsteller, 1943 – heute) 

 

 „Obwohl die Priester in Erinnerung an die Leiden Jesu die Gefühle der Menschen ansprechen, findest du unter den Anhängern Christi kein Heldenepos wie es die Gefährten Husseins hervorbrachten. Die Leidensgeschichte Jesu wirkt im Vergleich zu der Imam Husseins wie ein Strohhalm gegenüber einem mächtigen Berg.“  

Thomas Masaryk (tschechischer Philosoph, Schriftsteller & Mitbegründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei,1850-1937) 

 

 

 

 

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