نوشته شده توسط Super User دسته: Islamkunde
نمایش از 07 تیر 1392

 

Grundlagen der Relegion

Usul-ud din

Gotterkennen

  Gerechtigkeit

Das Propheten

Die zwölf Imame

Nach dem Leben ( Zurückverwandelt )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gotterkennen

 

" Gott umschließt mit Seinem Wissen alles, was sie tun ". (Anfal, 48)

" Und Er ist mit euch, wo immer ihr auch sein möget". (Hadid, 4)

Die meisten auf Erden glauben an einen Schöpfer, der die Welt erschuf und beten Ihn an. Der Mensch von gestern ebenso wie der heutige. Wie aus der Geschichte zu erfahren ist, war die Mehrheit der menschlichen Gesellschaft seit altersher religiös eingestellt und davon überzeugt, daß die Welt einen Gott und Schöpfer hat.

Und wenngleich die verschiedenen Religionsgemeinschaften Gott ihrem eigenen Verständnis und Begreifen gemäß beschreiben, so sind sie sich doch hinsichtlich des "Kerns der Sache" einig.Abgesehen vom Islam sind auch die anderen Religionen wie Christentum, Judentum, Zarathustrier und Buddhisten von der Existenz Gottes überzeugt. Wer diese Realität, d.h. die Existenz Gottes, leugnet, tut es, ohne ein handfestes Argument für seine Behauptung erbringen zu können. Etwas, das ihm selbstredend auch niemals möglich sein wird. Er kann höchstenfalls sagen, dass Gott -seiner Meinung nach- nicht nachweisbar  sei. Nie und nimmer aber kann er ein Nicht-Gegebensein Gottes beweisen.

Der Metarialist vermag lediglich seiner Annahme, daß Gott nicht exsistiert,  kundzutun..., handfeste Argumente dafür kann er nicht erbringen.

 

 

 

 

 

 

Gerechtigkeit

 

 

Im Heiligen Koran und in zahlreichen Riwayat (Überlieferungen) unserer Großen der Religion wird Gerechtigkeit unterteilt in eine "individuelle" und eine "soziale". Beiden Formen schenkt der Islam hohe Aufmerksamkeit.

Von "individueller Gerechtigkeit" sprechen wir, wenn der Einzelne Lügen, Verleumdungen und sämtliche "großen Sünden" meidet. Kurz, wenn er sich Hässlichkeiten nicht hingibt und das tut, was recht und gut ist.

Wer sich an diese ethische Grundregel hält, ist als "redlich" und "gerecht" zu bezeichnen, denn niemandem fügt er Unrecht zu, gegen niemanden verhält er sich ungerecht. Gemäß der islamischen Bestimmungen kann der, der gerecht - "'adil" - ist und über die erforderlichen Kenntnisse und das entsprechende Bildungs- und Wissensniveau verfügt, "Mardscha'i Taqlid" sein, mit richterlichen und Führungsaufgaben sowie anderen wichtigen Funktionen in der Gesellschaft beauftragt werden. Wer aber dieses " Adil-Seins" entbehrt, darf - auch wenn er höchstes Fachwissen besäße - mit derartigen Verantwortungen nicht betraut werden.

"Soziale Gerechtigkeit" bedeutet, dass die Rechte der anderen gewahrt bleiben. Dass ihnen so, wie sie sind - ohne Über- und Untertreibung - entsprochen wird und alle vor dem Gesetz - dem Gesetz Gottes - gleich bzw. gleichberechtigt sind. Daß bei der Durchführung der religiösen Bestimmungen nicht gegen das, was Recht und richtig ist, verstoßen und das Maß des Rechtes nicht überschritten wird. (Unter anderem im Strafvollzug). Daß man sich von Empfindungen und Sympathie nicht übermannen lässt und dadurch vom rechten, "gerechten" Weg abkommt. Der Erhabene Gott spricht im 90. Vers der Sure 16, Nahl: Gott gebietet euch, Gerechtigkeit walten zu lassen.

„Richtet unter dem Volk in Gerechtigkeit.“

In vielen Koranversen und Ahadith wird zu Gerechtigkeit in Wort und Tat aufgerufen. Und an mehreren Stellen des Heiligen Koran verdammt Gott jene, die Unrecht tun, also "ungerecht" sind.

Ungerechtigkeit, Tyrannei...

Der Erhabene Gott hat im Heiligen Koran aber Hunderte Male auf das Übel von Unrecht und Tyrannei hingewiesen und vor dieser Hässlichkeit, die wahrhaftig dämonisch ist, eindringlich gewarnt. In zwei Dritteln der Koransuren ­insgesamt sind es 114 Suren - ist von Unrecht und Tyrannei die Rede.

Niemand ist auf Erden, der nicht wüsste, wie hässlich und unheilvoll Unrecht und Ungerechtigkeit sind, wie viel Leid und Unglück durch sie geboren werden, wie viel Zerstörung, Blutvergießen, Tränen...

Offenkundig ist aber auch, dass tyrannische Herrschaften, so gewaltig und stabil sie auch scheinen mögen, auf keinem festen Fundament ruhen. Dass den Tyrannen über kurz oder lang das Dach ihres Schlosses über ihrem Kopf zusammenstürzt... Gott spricht im 144. Vers der Sure 6, Anam: "Gewiss wird Gott die Unrechttuenden nicht ans letztliche Ziel gelangen lassen."

Und die Imame (a.s.) sagten:

"Besitz und Macht lassen sich durch Unglauben wohl erhalten, nicht aber durch Tyrannei."

 

 

 

Das Propheten

 

Gott hat die Propheten gesandt.

Gott hat die  Menschen gern und möchte, daß sie in dieser Welt gut und friedlich leben und auch in der Welt des Jenseits glücklich und froh sind. Darum hat er die besten Gebote und Empfehlungen, die sowohl in dieser Welt als auch in der Jenseitigen von Nutzen sind, gegeben. Und zwar mittels seiner  Propheten!

Die Propheten waren gute, hervorragende Männer, die Gott zur Rechtleitung der Menschen auserwählte.

Und diese riefen die Menschen auf, gut zu sein  und den allmächtigen, gütigen Gott anzubeten!

Die Propheten waren Gegner der bösen, grausamen Menschen und bemühten sich um Gleichberechtigung und Brüderlichkeit unter der Menschen.

 

 

 

 

 

 

 

Die zwölf Imame

 

Nach dem Propheten Hazrat Muhammad (s)kamen -nacheinander- zwölf Imame (Nachfolger).

Sie heissen der Reihe nach:

Imam  Ali (a.s)
Imam Hasan (a.s)
Imam Hosein (a.s)
Imam Sadjad (a.s)
Imam Bager (a.s)
Imam Sadeg (a.s)
Imam Kazem (a.s)
Imam Reza (a.s)
Imam Taghi(a.s)
Imam Ali en Naghi (a.s)
Imam Hasan el Asghari (a.s)
Imam Mahdi (a.s)

 

 

 

Nach dem Leben ( Zurückverwandelt )

 

Wenn wir ausschließlich das Leben in dieser Welt sehen würden, ohne das Leben im Jenseits miteinzubeziehen, wäre dies zweifel­los sinn- und zwecklos! Das wäre genau so, als wollte man das Leben des ungeborenen Kindes ohne sein späteres Leben in dieser Welt in Betracht ziehen.

Ein Kind, das noch im engen und dunklen Mutterleib ist, würde, wenn es bereits schlussfolgern könnte und über das Dasein und Le­ben eines Embryos nachdächte, tatsächlich staunen! "Warum bin ich in diesem finsteren Gefängnis eingeschlossen? Warum muss ich inmitten von Wasser herumstrampeln? Welchen Sinn hat mein Da­sein nur? Seit wann bin ich hier? Wozu bin hier?"

Aber wenn es aufgeklärt und ihm gesagt würde: "Das ist nur eine vorübergehende Zeit! Deine Glieder und Organe entwickeln sich hier! Sie werden kräftig und bereit zu einem Leben voller Bewe­gung und Bemühen in einer großen, weiten Welt! Nach neun Mo­naten kommt dann das Gebot zu Deiner Befreiung; dann wirst Du in eine Welt eintreten, in der es eine strahlende Sonne, einen leuchtenden Mond, grüne Bäume, Bäche und Flüsse voller Wasser und viele andere gute Dinge mehr gibt." Dann würde es froh und erleichtert aufatmen und sprechen: "Nun habe ich den Sinn meines Daseins hier verstanden! Das ist lediglich eine Vorstufe. Eine Art 'Sprungbrett' oder Vorbereitungsunterricht zur großen Universität des Lebens in der irdischen Welt!"

Wenn das Dasein des Embryos nicht in Verbindung mit dem Le­ben in dieser Welt stünde, wäre alles sinnlos, düster und aussichts­los für es! Eine beängstigende Gefängniszelle ohne Sinn und Zweck! Ein Kerker voll quälender, erdrückender Ziel- und Hoff­nungslosigkeit !

Ebenso verhält es sich im Hinblick auf das Leben in dieser Welt und seine Beziehung zum Leben nach dem Tode. Wozu wäre es denn ansonsten wohl notwendig, dass wir uns siebzig Jahre lang oder einige Jahre mehr oder weniger in diesem Leben abstrampeln und inmitten all der Schwierigkeiten und Probleme abmühen?

Eine Zeitlang sind wir, wie man so schön sagt, "noch grün hinter den Ohren" und ohne Erfahrung! Und wenn wir dann endlich her­angereift sind, ist unser Leben auch schon zu Ende. Eine Zeitlang müssen wir uns um Wissen und Erfahrung bemühen, und wenn wir dann - was unsere Erkenntnisse anbelangt - weiser geworden sind, ist unser Haar weiß, sind wir alt und müde geworden!

Wozu leben wir überhaupt? Um zu essen, uns zu kleiden und zu schlafen? Damit sich dieses durch viele Jahre hindurch ständig wiederholt? Dieses hohe Firmament, die weite Erde, die vielen Vorbereitungen und Vorstufen, all dieses Lernen und Studieren, Sammeln von Kenntnissen und Erfahrungen, die vielen Lehrer und Vorbilder usw. - existiert dies alles nur des Essens, Schlafens und Kleidens wegen und dafür, daß diese einfachen Dinge immer und immer wieder getan werden?

Genau das ist der Grund, weshalb das Leben jenen sinnlos er­scheint, die nicht an die Auferstehung glauben. Sie können diese geringfügigen Belange nicht als Sinn und Ziel akzeptieren, und an ein Leben in einer Welt nach dem Tode glauben sie nicht! Daher kommt es auch, daß einige Selbstmord begehen, um sich aus diesem sinn- und zwecklosen Leben zu befreien.

Wenn wir aber davon ausgehen, daß das irdische Leben das Feld ist, auf dem wir säen, stellt sich diese Welt als ein Acker dar, auf dem wir den Samen ausstreuen und dessen Früchte wir im jensei­tigen ewigen Leben ernten. Die Welt hier ist eine Art Universität, in der wir uns Wissen anzueignen und für ein Leben in der Ewigkeit vorzubereiten haben. Es ist eine Übergangswelt, eine Brücke, die wir passieren müssen. Aus dieser Perspektive gesehen ist die Welt nicht länger ohne Sinn und Bedeutung, sondern eine Voraussetzung und Vorbereitung für ein ewiges Dasein, für ein immerwährendes Leben, in dessen Lichte all unser Bemühen nur gering erscheint, sei es auch noch so groß und intensiv. Der Glaube an die Auferstehung gibt dem menschlichen Leben Sinn und befreit von Unruhe, Angst und Ziellosigkeit!

Glaube an die Auferstehung: ein wichtiger Aspekt in der Erziehung!

Abgesehen davon hat auch das Wissen vom " Jüngsten Gericht" ­dem Gericht am Tage der Auferstehung - großen Einfluß auf unser Leben und unsere Lebensführung!

Stellt euch vor, in irgendeinem Lande hieße es: "An dem und dem Tage im Jahr werden Verbrechen straffrei bleiben. An dem Tage werden keine Gerichts- oder Polizeiakten angelegt! " Die Leute könnten dann in aller Ruhe und mit der Gewißheit, daß keine Verurteilung erfolgen wird, jenen Tag ganz so verleben, wie es ihnen passt! Sie könnten stehlen, schlagen, morden, brennen, usw.! Sämtliche Ordnungskräfte wären an jenem Tage beurlaubt, Gerichte und Justizgebäude geschlossen, und auch am nächsten Tage, an dem das Leben wieder seinen gewohnten Gang ginge, würden die Verbrechen und Straftaten des Vortages nicht vor ei­nem Anwalt, der Polizei oder dem Richter erörtert werden. Stellt euch das nur einmal vor! Was meint Ihr wohl, was das für Folgen hätte! Wie würden sich an jenem Tag Land und Gesellschaft zeigen?

Glaube an die Auferstehung heißt gleichzeitig Glaube an das "Jüngste Gericht", das in keinem Fall mit den weltlichen Gerichten vergleichbar ist. Diese große Gericht hat folgende Merkmale: I. Es ist ein Gericht, in den indirekte oder direkte "Beziehungen" nichts nützen. Das Gesetz kann nicht aufgrund von "Beziehungen" und die Ansichten des Richters können nicht durch falsche Indizien beeinflußt werden.

2. Es ist ein Gericht, das des Aufwandes der weltlichen Gerichte nicht bedarf und in dem es deshalb kein Hinauszögern und schleppendes Sich-Hinziehen gibt. Blitzschnell und präzise wird geprüft und befunden.

3. Es ist ein Gericht, in dem die Taten der Einzelnen deren "Gerichtsakten" darstellen; d.h. ihre Taten selbst werden gegen­wärtig und sagen über den Täter und dessen Handeln aus; und ihre Aussage ist so unwiderlegbar, daß dem, der sie ausführte, keine Möglichkeit zum Leugnen und Dementieren bleibt.

4. Zeugen des Gerichts sind Hände, Füße, Augen, Ohren, Zunge und Haut des Menschen, und selbst die Erde und die Türen und Wände des Hauses, in dem sich das Gute bzw. Schlechte ereignete. Das sind Zeugen, die ebenso wie die Tatfolgen nicht zu bestreiten sind.

5. Dieses Gericht ist ein Gericht, in dem Gott der Richter ist. Gott, Der über alles und jeden Bescheid weiß, Der nichts und niemanden braucht und gerechter ist als alle und alles!

6. Abgesehen davon liegen der Bestrafung oder Belohnung durch dieses Gericht keine Abmachungen oder Verträge zugrunde. (Sie unterliegen nicht den unterschiedlichen Bestimmungen und Vor­schriften der einzelnen Länder, aufgrund derer die Urteile in den Gesellschaften unserer.Erde verschieden ausfallen).

Und mehr noch als das! Es sind unsere Taten, die Gestalt anneh­men, neben uns treten und uns quälen, oder aber uns beglücken, uns Frieden und Freude schenken. Der Glaube an ein solches Ge­richt läßt den Menschen wie Imam Ali (a.s.) sprechen: "Ich schwöre bei Gott! Es ist mir lieber, abends bis morgens anstatt auf einem weichen Lager auf Dornen zubringen zu müssen und an Händen und Füßen gekettet durch Straßen und Basar gezerrt zu werden, als vor dem großen Gericht meines Herrn und Gottes erscheinen zu müssen mit der Schuld beladen, einem Seiner Geschöpfe Unrecht getan oder das Recht eines anderen verletzt zu haben." (Nahg-ul-Balagah, Predigt 224).

Es ist die Gewißheit von diesem Gericht, die den Menschen veranlaßt, wie Ali (a.s.) glühendes Eisen nah an die Hand seines Bruders zu bringen, der bei der Verteilung des "Bayt-ul-mal" (d.h. des öffentlichen Guthabens) für Bevorzugung und Diskriminie­rung eintritt, und ihm dann, wenn er erschrocken aufschreit, war­nend zu sagen: "Du schreist auf wegen dieses geringfügigen Glühens und Brennens, das in der Hand des Menschen wie ein Spiel ist. Aber Deinen Bruder willst Du in das grauenvolle Feuer zerren, das durch den Zorn Gottes entzündet wurde?" (Nahg-ul-Balagah, Predigt 224 ).

Kann ein Mensch, der von einem solchen Glauben und einer der­artigen Überzeugung erfüllt ist, hinters Licht geführt und betrogen werden? Kann dessen Gewissen durch Bestechungsgelder be­schwichtigt werden? Kann er durch Drohung oder Ermunterung vom rechten Weg in Richtung Unrecht und Tyrannei abgebracht werden?

Der Heilige Qur'an sagt: "Und das Buch (ihrer Taten) wird ihnen vorgelegt, und du wirst die Schuldigen in Ängsten sehen angesichts dessen, was darin ist; und sie werden sprechen: '0 wehe uns! Was für ein Buch ist das! Es läßt nichts aus, klein oder groß, sondern hält alles aufgezeichnet. ' Und sie werden alles gegenwär­tig finden, was sie getan,. und dein Herr tut keinem Unrecht." (Sure al-Kahf, Vers 49)

Dieses Wissen ruft im Menschen Pflichtempfinden im Hinblick auf jegliches Tun und Lassen hervor; ein Pflichtempfinden, das ihn zügelt und vor Irrwegen, Entgleisungen und unrechtem Handeln warnt.


 

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